Was kommt bei einem Shooting auf mich zu?

Ganz gleich, ob wir ein Paarshooting, Familienbilder oder ein Boudoir-Shooting machen: Mir ist es in erster Linie wichtig, dass ihr Spaß am Shooting habt. Viele Menschen fühlen sich unwohl dabei, vor der Kamera zu stehen, weil sie glauben, für den Fotografen „komische Sachen“ machen zu müssen oder auf den Bildern nicht gut auszusehen. Diese Angst kann ich euch gleich nehmen: Ich bin nicht die Art von Fotografin, die komische Posen verlangt oder euch zwingt, zu lächeln. Mein Ziel ist es, natürliche und ungestellte Bilder von euch zu machen. Das heißt, ich werde euch nicht, wie eine Statue da stehen lassen, sondern euch spaßige Sachen machen lassen. Dazu gehört beispielsweise euren Partner zu kitzeln, mit euren Kindern „Engelchen-Flieg“ zu spielen, oder euch innig zu umarmen. Alles Dinge, die man durchaus auch mal im Alltag machen könnte.

Kinder sollen Spaß am Shooting haben

Gerade bei Kindern ist es besonders wichtig, sie bei einem Shooting bei Laune zu halten. Oft erzählen mir Eltern, dass sie mit ihren Kindern schlechte Erfahrungen beim Fotografen gemacht haben, weil sie Dinge machen mussten, die sie einfach nicht wollten. Dies endete dann im Heulkrampf, was auf den Bildern natürlich nicht so schön wirkt. Ich versuche, immer ein besonderes Erlebnis für die Kinder daraus zu machen. Das heißt, wir treffen uns vielleicht an einem Spielplatz, wo sie sich erst einmal austoben können. Oder wir gehen gemeinsam in die Natur, wo sie einfach Quatsch machen dürfen und die Welt erkunden.

Mir hat eine Mutter kürzlich erzählt, dass ihre Kinder noch Wochen nach unserem Shooting von diesem Tag erzählt haben, weil sie ihn so toll fanden. Und genau das ist doch das Wichtigste. Die Kinder sollen mit einer positiven Erfahrung aus dem Shooting heraus gehen. Nur so können auch schöne und ungezwungene Bilder entstehen.

Wann und wo sollen wir shooten?

Wenn es nicht gerade in Strömen regnet (was durchaus auch schön sein kann), fotografiere ich draußen in der Natur. Dort ist nicht nur der Hintergrund viel schöner, auch das Licht ist um einiges schmeichelhafter.

blattDie Location suche ich mit euch gemeinsam aus. Je nach Shootingthema und eurem Wohnort, gibt es verschiedene Orte, die in Frage kommen. Entweder im Wald, auf einem Berg, an einem See oder Meer oder auch in der Stadt, wenn ein gewisses Stadtfeeling zum Thema passt.

Wenn man draußen shootet, ist auch die Tageszeit sehr wichtig. Im Sommer herrscht das beste Licht in den Abendstunden. Die Sonne steht dann tiefer und wirft keine harten Schatten mehr in euren Gesichtern. Außerdem sorgt das rote Licht des Sonnenuntergangs für romantische Stimmung in Paarbildern. Prinzipiell ist auch morgens eine gute Zeit, vor allem, wenn noch Nebelschwaden zwischen den Bäumen hängen oder der Reif der Pflanzen eine kühle Winterstimmung zaubert. Nach Sonnenaufgang sind es nur wenige Stunden, bis die Sonne wieder zu hoch am Himmel steht.

Vermeintlich schlechtes Wetter muss keinesfalls negativ für die Bilder sein. Wenn der Himmel bewölkt ist und sich die Sonne dahinter versteckt, muss man sich nicht mehr ganz so streng nach der Tageszeit richten, weil die Wolken sozusagen als riesige Softbox fungieren, die harte Schatten einfach verschwinden lassen. Gerade bei Hochzeiten, wenn man zur schlechtesten Tageszeit – mittags um 12 Uhr – die Bilder macht, ist ein bewölkter Himmel gold wert.

Shooting in der NaturWir nutzen die Stimmung der Jahreszeit

Das schöne an Outdoorshootings ist, dass die verschiedenen Jahreszeiten die tollsten Stimmungen ins Bild zaubern. Kein Bild gleicht somit dem anderen, jede Jahreszeit hat ihren eigenen Charme. Meine persönliche Lieblingsjahreszeit ist ja der Herbst – das Klima ist schön angenehm und die Blätter tauchen die Bilder in wunderbar warme Farben.