Deine Fotografin

Fotografin / Redakteurin

Ann-Kathrin Schwappach


 Mein Name ist Ann-Kathrin Schwappach, ich bin 29 Jahre alt und lebe seit kurzem in Remshalden im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg. Seit 2013 bin ich mit meinem Mann Mathias glücklich verheiratet.


DAS MACHT MICH AUS

Bei mir muss nicht immer die Sonne scheinen. Ich freue mich auch über Regen, Wind und Wolken. Der Herbst ist zum Beispiel meine Lieblingsjahreszeit. Nicht nur weil ich da Geburtstag habe (ok, das vielleicht auch ein wenig), sondern vor allem wegen der bunten Bäume, des erdigen Geruchs und des milden Klimas. Ich liebe es, durch den Herbstwald zu laufen und die Natur zu genießen, während Nebelschwaden der Umgebung eine mystische Stimmung verleihen. Ich liebe es aber genauso, es mir mit leckerem Tee und einem Buch auf der Couch gemütlich zu machen, während es draußen regnet und stürmt, als ob die Welt untergeht. Mit meinem Mann zusammen schaue ich auch gerne mal eine ganze Serien-Staffel am Wochenende durch. Wir haben sozusagen den Begriff „Binge Watching“ maßgeblich mit geprägt ;-)

Zu einem glücklichen Leben gehören für mich ebenso – schon seit ich denken kann – Tiere. Schon als Kind hatte ich immer Haustiere und habe meine Freizeit am liebsten mit ihnen verbracht. Damals brachte ich unserer Hündin eine ganze Menge Kunststücke bei. Heute sind es Frettchen, die mein Zuhause bereichern und mich und meinen Mann jeden Tag  zum Lachen bringen. Außerdem drehen noch ein paar Axolotl in unserem Aquarium die Runde.

MEIN WEG

Obwohl ich schon immer gerne fotografiert habe, wurde die Fotografie erst 2012 während meines Studiums der Rhetorik und Germanistik in Tübingen meine große Leidenschaft. Hauptauslöser waren unsere Frettchen, die ich versuchte, so gut es ging, mit der alten Canon meines Mannes fotografisch festzuhalten. Doch weil die Kamera für die quirligen Frettchen viel zu langsam war, musste eine bessere her.

Nach ausführlicher Online-Recherche entschied ich mich für eine Sony, da diese in den Tests durchweg sehr gut abschnitt. Und diese Entscheidung bereue ich bis heute nicht – ich bin Sony treu geblieben, auch wenn ich natürlich nicht mehr die Kamera von damals nutze.

Seit ich also diese Kamera gekauft hatte, packte mich das Fieber: Ich studierte etliche Fotobücher, besuchte Seminare und übte, was das Zeug hielt. Ich wollte meine Kamera in- und auswendig kennen, schließlich hatte ich als arme Studentin einiges dafür bezahlen müssen. Schon damals habe ich mir fotografisch sehr hohe Ziele gesetzt und wollte unbedingt „das perfekte Bild“ umsetzen können.

Glücklicherweise hatte ich schon immer einen Blick für Schönheit und Ästhetik – Kunst lag mir schon damals in der Schule sehr, was sich auch Zuhause fortsetzte, indem ich Bilder in Öl malte. Bereits als Schülerin war ich fasziniert vom weiblichen Körper und konzentrierte mich daher auch hauptsächlich auf die Aktmalerei. Doch mein Perfektionismus und meine Ungeduld standen mir immer im Weg und so wurden meine Bilder selten wirklich fertig.

Deshalb freue ich mich umso mehr, dass ein Bild in der Fotografie heutzutage um

einiges schneller vollendet ist – und das ganz ohne Sauerei. Und nach sechs Jahren bin ich endlich auf einem künstlerischen Level, das ich mir zum Ziel gesetzt habe. Was natürlich nicht bedeutet, dass ich mich nicht stetig weiterentwickeln möchte.

Gluecklichtmomente by Ann-Kathrin Schwappach Fotografin

Heute ist die Bildbearbeitung in Lightroom und Photoshop mein „Pinsel“ und ein wichtiger Bestandteil meines Schaffensprozesses auf dem Weg zum perfekten Kunstwerk.